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stadtbote der Weinstadt zell (Mosel)
  Zeller Stadtbote 2014
  Zeller Stadtbote 2015 
 
Stadtverwaltung Zell (Mosel), Balduinstraße 44 56856 Zell (Mosel), Tel: 06542 9696-0, Fax: 06542 9696-46, Mail: info@zellmosel.de
  1. Jahrgang                                                        2015                                     

Mit Nordic Walking auf Spurensuche – Geocaching
 
nordic_walking Zell Mosel

Ganz spielerisch setzten die jungen Teilnehmer an der Ferienfreizeit der Verbandsgemeinde die angepassten Nordic Walking Stöcke ein. Julian Klemm, Katja Hoffmann und Reiner Göderz sorgten für ein anspruchsvolles aber auch spannendes Abenteuer und vermittelten erste Erfahrungen mit dem Geocaching.

weinbergskino Zell Mosel

Auf ihrer Spurensuche legten diese jungen Nordic Walker am neu geschaffenen Weinbergskino über Zell eine willkommene Rast ein, bevor sie ihren ersten Schatz in Form eines schwarzen Stempels  bargen. Insgesamt 4 Schätze befinden sich auf den Nordic Walking Strecken rundum Zell (Mosel). Nach dem Eintrag ins Logbuch machten sie sich auf den Weg zum 2. Schatz auf dem Pissamannweg, der so gut versteckt war, dass er erst später gehoben werden konnte. Dass man dabei etwa 8 Kilometer ohne Murren zurücklegte, spricht für die Einsatzbereitschaft und die Kondition des Teams. Am Treffpunkt Merler Bahnhof kehrten die geschwundenen Kräfte bei Süßigkeiten und Getränken schnell wieder zurück.  

  




Stämpfli Express beim Ruderverein Zell (Mosel)2



Ein imposantes Bild kann man am 2. Mai 2015 von 14:00 bis 17:00 Uhr auf der Mosel beobachten: 24 Ruderinnen und Ruderer stechen mit ihrem Steuermann in einem 42 Meter langen Boot in See. Damit zeigte der Ruderclub Zell (Mosel): Nicht nur der Leistungssport, auch der Breitensport lebt.

Die Schweizer Bootswerft Stämpfli, lange Jahre geführt und auch jetzt noch maßgeblich geprägt vom früheren Welt-und Europameister Melchior Bürgin, hat für spezielle Anlässe ein weltweit einmaliges Ruderboot konstruiert. Einen 24er, den Stämpfli Express. "Express", weil dieses Boot, einmal in Fahrt gekommen, eine für Ruderboote schier unglaublich hohe Geschwindigkeit erreicht. In diesem Express sitzen 24 Personen mit Steuermann/-frau und gleiten, gleichzeitig und miteinander rudernd, über das Wasser.

Bis das Boot starten kann werden Rumpfteile, Ausleger und Ruder bereitgelegt und montiert. Ein Rumpfteil nach dem andern wird separat eingewassert und im Wasser mit Schrauben verbunden. So wächst das Boot auf die imposante Länge von 42 Metern. Dann kann die Fahrt beginnen vorbei an Briedel, Zell (Mosel) bis nach Alf  bieten die 24 Ruderer und der Steuermann einen Blickfang und gleichzeitig für jeden ein Erlebnis der Extraklasse. Den Menschen am Moselufer bietet sich ein eindrucksvolles Bild: 24 Ruderer und Ruderinnen, 48 Ruder harmonisch im gleichen Rhythmus miteinander ziehend.





Stolpersteine wurden in Zell (Mosel) und Zell-Merl verlegt.

Als das Thema Stolpersteine des Künstlers Gunter Deming im Freundeskreis der ehemaligen Synagoge thematisiert wurde, schien die Durchführbarkeit in weiter Ferne. Es gab große Bedenken hinsichtlich der Umsetzung dieses Erinnerungsprojektes.

Nachdem man das Thema Stolpersteine kontrovers innerhalb des Vereins diskutiert hatte, kam man zu dem Ergebnis, das Projekt durchzuführen. Im Februar 2014 gründete sich aus dem Freundeskreis der ehemaligen Synagoge eine Arbeitsgruppe, um zusammen mit den Gemeinden der Katholischen und Evangelischen Kirche das Projekt in Angriff zu nehmen.

Stolpersteine in Zell Mosel

Der Kreisverwaltung Cochem-Zell, den Gemeinden der Katholischen und Evangelischen Kirche und dem unermüdlichen Einsatz von Franz
Piacenza, Frauke Esser und Ruth Schiffer ist es zu verdanken, dass am 23. April 2015 die Stolpersteine des Kölner Künstlers Gunter Deming in der Weinstadt Zell (Mosel) verlegt wurden. Die Kreisverwaltung Cochem - Zell (als erste Verwaltung überhaupt) und der -Wochenspiegel- haben sich diesem Thema gewidmet und so dazu beigetragen, dass die STOLPERSTEINE eine breite Zustimmung in Verwaltung und Öffentlichkeit gefunden haben

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist" – zitiert der Künstler Gunter Demnig eine jüdische Lebensweisheit.

Mit 10 x 10 x10 cm großen Betonwürfeln, in die eine glänzende Messingplatte eingelassen ist, hält er die Erinnerung an jene Menschen, die der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zum Opfer fielen, weiter lebendig.

Die Stolpersteine enthalten unter der Überschrift: „HIER WOHNTE“ knappe Hinweise auf den Namen, das Geburtsjahr, das Todesjahr und den Ort und sollen damit die Passanten gedanklich über ein menschliches Schicksal „stolpern" lassen.

Stolpersteine in Zell Mosel


Stolpersteine finden Sie vor nachfolgenden Häusern:


Zandtstraße 24, Klara und Siegfried Geisel und Mathilde Gamiel

Balduinstraße 26, Jakob Koch

Balduinstraße 49, Jenny Bermann und Luise Frank, geborene Bermann

Balduinstraße 40-42 Albert, Helene und Erich Wolf

In der Synagoge, symbolische Verlegung für Johanna, Eduard und
Manfred Wolf
 



WeinKulturNacht am 25. April 2015 im Rathaus

Weinkulturnacht in Zell Mosel


Die WeinKulturNacht  in Zell (Mosel) hat mit dem Flair des Rathauses die Gäste und Weinliebhaber begeistert, die Erwartungen der Veranstalter und der beteiligten Weinbaubetriebe wurden weit übertroffen. »Das ist eine Bombensache. Und wer etwas anderes sagt, der hat keine Ahnung«, sagte  ein Besucher der Veranstaltung. Auch  die beteiligten Weingüter und Aussteller  lobten die Qualität des Publikums und den riesigen Zuspruch.

Die Idee, durch das Rathaus zu flanieren und an verschiedenen Stellen Wein zu probieren, wurde am 25. April  von vielen freudig aufgegriffen. Überall sah man Paare oder kleine Gruppen mit der Weinbroschüre  und einem Glas in der Hand. Ob Sitzungssaal, historisches Museum, bei der Stadtweinprobe im Gewölbekeller oder im Lichtraum - der Andrang war überall groß



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